Zeich(n)en von Hoffnung

Flüchtlingskinder zeichnen Bilder der Hoffnung

Freundeskreis Asyl Denzlingen lädt ein zur
Ausstellung im neuen Rathaus
vom 13. – 31. Mai 2019
während der Öffnungszeiten

Vernissage am 10. Mai 2019 um 18 Uhr

Ein Projekt der Nonprofit-Organisation Vision Hope International e.V.:

Raum um über Hoffnung zu sprechen, bietet das neue Rathaus in Denzlingen durch die gezeichnete Ausstellung „ZeichNen von Hoffnung“, die die in Emmendingen beheimatete NGO Vision Hope International(VHI) in Kooperation mit dem Freundeskreis Asyl Denzlingen(FAD) zeigt. Die Ausstellung zeigt die zuversichtliche Perspektive aus Syrien geflüchteter Kinder und Jugendlicher, mit dem Ziel „Zeichen der Hoffnung“ für das zukünftige Zusammenleben von Menschen mit und ohne Flucht-Hintergrund zu setzen. Die Ausstellung ist vom 13.5.2019 bis zum 31.5.2019 im Foyer des neuen Rathauses Denzlingen zu sehen. Eröffnet wird die Ausstellung mit einer Vernissage am 10.5.2019 um 18 Uhr durch den VHI-Vorstand Jens-Peter Kamp, den Freundeskreis Asyl und Bürgermeister Markus Hollemann.
Nachrichten von Krieg, Hunger, Flucht und Terror dominieren unser Tagesgeschehen. Gleichzeitig erleben wir, dass im mittlerweile vierten Jahr nach der großen Migrationsbewegung nach Europa, die Krisenherde dieser Welt oft gefühlt weit weg sind und damit unsere Lebenswelt wenig bis gar nicht tangieren. Somit ist es für viele in Deutschland schwer bis gar nicht nachvollziehbar, was es bedeutet in einem Krisenherd zu leben und mit Bürgerkrieg konfrontiert zu sein. Die Beschäftigung mit diesem sehr aktuellen und brisanten Thema und den Zeichnungen der geflüchteten Kinder und Jugendlichen bietet die Möglichkeit Verständnis für die Situation der Geflüchteten und ihre traumatischen Erfahrungen zu schaffen. Die Projektträger haben sich zum Ziel gesetzt, der Gleichgültigkeit, hier wie in der Mena-Region, Hoffnung und damit die Möglichkeit zum Leben entgegenzusetzen! Wir wollen zum einen konkrete Zeichen der Hoffnung in krisengezeichneten Regionen dieser Welt setzen und zum anderen die Zivilbevölkerung hier sensibilisieren und motivieren, sich mit den dortigen Verhältnissen auseinanderzusetzen. Dies fordert den Mut der Betrachter heraus, über den eigenen Tellerrand zu schauen und eine Antwort auf Themen zu suchen, die oftmals verdrängt werden. In den Hope Familienzentren in Jordanien fördert VHI sozial benachteiligte, jordanische und geflüchtete, syrische Familien. Die Bewältigung von Traumata ist ein zentraler Aspekt der Zentren. Damit Resilienzen aufgebaut werden und Kinder und Jugendliche die Schatten grausamer Erinnerungen hinter sich lassen, nehmen sie an den heilpädagogischen Kunstprojekten der Zentren teil. Durch das Wissen, dass ihre Bilder in Deutschland ausgestellt werden und einen Einfluss auf die Bevölkerung haben, wird ihr Bewusstsein um ihre Selbstwirksamkeit gestärkt. Eine Besucherin der Ausstellung beschreibt ihren Eindruck von den Bildern wie folgt: „… die armen Kinder. Sie kennen nichts Anderes als Krieg. Und die Bilder bestätigen das natürlich. Aber irgendwo ist auch ein Hoffnungsschimmer. Sie sagen: „Wir sind aus dem Camp raus und um uns herum haben wir Verwandte.“ Hoffnung ist da und das ist sehr schön, aber den Nachrichten natürlich sehr fern.

Die Ausstellung ist auch für Schulklassen empfehlenswert. Für erweitertes Lernmaterial und zur Ausstellung spezifischen Unterrichtseinheiten steht Ihnen das Team von VHI unter info@vision-hope.org gerne zur Verfügung.